Chronik der DPSG Stamm St. Paulus Berlin-Moabit

   

 

 

Inhalt:

 
Vorwort  Vorwort zur zweiten Auflage 
Vorgeschichte der Pfadfinderbewegung 1907-1929 Vorgeschichte des Diözesanverbandes1927-1939
Vorgeschichte des Stammes Geschichte des Stammes
1947 - 1955 1956 - 1966
1967 - 1976 1977 - 1985
1986 - 1990 ab 1992
Stammesvorstande Herausgeber
Flinke Hände Flinke Füße (mit Musik) Urheberrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorwort

 

50 Jahre Stamm St. Paulus - das ist ein Grund, darüber nachzudenken und nachzuforschen. wie alles angefangen hat.

In unserer Zeit, die durch Schnell- und Kurzlebigkeit gekennzeichnet ist, vieles erneuert - aber nicht immer verbessert - wird, hat man manchmal den Eindruck, dass auch die Jugendverbände sich diesem Treiben hingeben. Man hat manchmal -ob berechtigt oder nicht sei dahingestellt -den Eindruck, dass über allen Neuerungen der Ursprung vergessen wird.

Um diesem Eindruck entgegenzuwirken und aus echtem Interesse heraus hat sich die Leiterrunde des Stammes St. Paulus darum bemüht, ein möglichst vollständiges "Geschichtsbuch" zusammenzutragen.
Die Ergebnisse wurden In einer Aufstellung zusammengefasst, die vom 11.-20.6.1982 in St. Paulus zu besichtigen war, die schriftlichen Teile dieser Ausstellung sind in dem vorliegenden Heftchen niedergelegt. Es ist der Versuch einer objektiven Dokumentation, und wir haben versucht uns: einer subjektiven Wertung zu enthalten.

Betrachtet man die Entwicklung, so ist ein Auf und Ab unübersehbar. Reibereien in der Führerschaft und mit dem Kuraten treten mit steter Regelmäßigkeit auf. Erst Ausschlüsse wegen "nichtpfadfinderischem Verhalten" brachten eine Klärung der Konflikte. Dies ist schade, hatte doch sicher jeder der Beteiligten - abgesehen von einem bisschen Machtstreben, das in jedem steckt - immer das Wohl des Stammes und seiner Mitglieder im Auge.

Allen, die - teilweise unter leichtsinniger Vernachlässigung von Beruf und Familie - versucht haben ihr Bestes zu geben und den Stamm voran zu bringen sei dieses Heftchen in Dankbarkeit gewidmet.

Unseren Dank möchten wir an dieser Stelle denen aussprechen, die uns mit Material und Informationen versorgt haben und diese Dokumentation erst ermöglichten.

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Bernhard Pfeiffer Im Juni 1982

 

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Vorwort zur zweiten Auflage

 

Wie vieles braucht auch die Fortführung der kleinen Stammesgeschichte einen äußeren Anstoß und einen gewissen Druck. soll sie doch zum ersten Treffen des „Freundes- und Fördererkreises der DPSG, Stamm St. Paulus, Berlin-Moabit“ vorliegen.
Dass man bei der Erstellung wegen Zeitmangels. auf eine Ehemalige zurückgreift, erscheint mir symptomatisch für unsere Tage; habe ich dies doch beim Stöbern in den Protokollen und der Georgspost oft als das Argument der letzten Jahre für das Ausscheiden aus dem Stamm gefunden.

Zum ersten Mal war ich über die vielen DPSG - Unterlagen froh. Sie sind eine hervorragende Fundgrube. Damit die Stammeschronik weitergeführt werden kann, sollten sie unbedingt gesammelt werden. Ich erlaube mir, den Stamm an dieser Stelle anzuregen, ein Archiv dafür einzurichten.

58 Jahre verbandliche Jugendarbeit ist ein ungewöhnlich langer Zeitraum. Eine oft turbulente Zeit. in der schon einmal seine Wurzeln übersehen werden können - schnell sind sie ausgerissen und vieles gerät dann ins Wanken.

Ich wünsche den Pfadfindern von St. Paulus Momente des Innehaltens und des Rückbesinnens damit an vielen weiteren Jahren des Stammes gebaut werden kann.

Oktober 1990
Michaela Lazinka-Paar

 

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Vorgeschichte der Pfadfinderbewegung

 

1907

Der englische General Baden Powell erlebt, dass er mit seinen Gedanken des Pfadfindens die Jugend begeistert; er entschließt sich zu einem Lager auf der Insel Brownsea; die Jungen entdecken in sich Fähigkeiten und entwickeln (praktische) Fertigkeiten. Der Anstoß zu einer neuen Bewegung ist gegeben.

1908

Scouting for Boys, ein Pfadfinderlehrbuch für Jungen, erscheint als Anstoß, Friedenspfadfinder zu werden. Es löste in aller Welt eine Bewegung aus.

1909

Es erscheint das 'Pfadfinderbuch' als freie deutsche Übertragung von 'Scouting for Boys'.

1911

In Deutschland konstituiert sich der erste Pfadfinderbund (DPB); bald folgen weitere; sie verbinden das Pfadfindertum Baden Powells mit Wehrkraftgedanken oder mit Formen der damaligen Jugendbewegung (Wandervogel).

1914 -

1918

Der 1. Weltkrieg bringt für die Pfadfinder unterschiedlichste Bewährungsproben mit sich.

1919

Der Gilwell- Park wird als erste Ausbildungsstätte für Pfadfinderleiter in England mit einem Kurs eröffnet.

1920

Das durch den ersten Weltkrieg verhinderte Weltpfadfindertreffen (Jamboree) kann in London stattfinden. Baden Powell fordert die 6000 Teilnehmer aus aller Welt auf, "mitzuhelfen am Wachstum von Frieden und Glück in der Welt".

1921

Verschiedene evangelische Pfadfindergruppierungen bilden die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands.

1922

Der deutsche Pfadfinderbund vereinigt sich mit den jugendbewegten Wandervögeln.

1929

Einige der bereits gebildeten katholischen Pfadfindergruppen gründen die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg im katholischen Jungmännerverband. Sie nimmt rasch zu und verbreitet sich überall in Deutscbland

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Vorgeschichte des Diözesanverbandes

 

1927

Der Pfadfindergedanke Banden-Powells fasst in der katholischen Jugendbewegung; es entstehen in ganz Deutschland katholische Pfadfinderstämme, so auch in Berlin. Die ersten Stämme Berlins entstanden in St. Camillus, St. Michael und St. Paulus. Noch im Herbst erfolgte der Anschluss an den katholischen Jungmännerverband, der damaligen Dachorganisation aller katholischen Jugendorganisationen.

1928 findet das erste Reichslager aller katholischen Pfadfinderstämme in Rudzintz statt. Es werden erste Anstrengungen unternommen, einen gemeinsamen Verband zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt werden etwa 45 Stämme mit je 30 Jungen gezählt. In Berlin find es etwa 80 Jungen.
1930 Es werden intensive Schulungskurse für die Führer durchgeführt und die erste Pfadfinderzeitschrift erscheint Auf Landesebene. Vom 18. bi6 21.4. findet in Zossen ein Zeltlager statt. Auf diesem Schulungslager lernten 27 Jungen praktische Pfadfindertätigkeiten und die theoretischen Grundlagen der Pfadfinderei kennen.
1930-1934 Die Zahl der Georgspfadfinder wächst immer stärker. Zu allen kirchlichen Festen finden etliche Aktivitäten, wie Wochenendfahrten, Radtouren, Speisegemeinschaften u.ä. statt. AIIe diese Aktivitäten begannen und endeten meist mit Gemeinschaftsmessen. Alle katholischen Jugendverbände waren sehr stark religiös orientiert. Auch war ihnen ein starkes Nationalgefühl zu e1gen, was kennzeichnend für diese Zeit ist. Trotzdem waren die Pfadfinder als Christen dem Friedenspfadfindertum verbunden. Über diese geistige Orientierung hinaus schulten die Pfadfinder auch ihre praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, besonders im Hinblick auf ein naturverbundenes Leben.
1934 Am 18. Februar wird das erste Landesgeländespiel bei Teltow. durchgeführt. Am 28. Oktober werden zum ersten. mal katholische Jungführer vom Bischof, darunter auch einige Pfadfinder, geweiht.
1935

Mitte Januar wurde die Gauordnung verabschiedet. Man hatte das Land Berlin in drei Gaue unterteilt. Am 20.7. verfügte der Innenminister ein Verbot von nichtstaatlichen Jugendorganisationen, außer rein kirchlichen und das Tragen von Uniform. Eine Ergänzung des Verbotes durch den Reichsführer-SS führt zum Verbot aller nichtstaatlichen oder staatlich nicht anerkannten Organisationen. Das Verbot war derart präzisiert. dass den Pfadfindern jegliche legale Tätigkeit verwehrt war. Auf Stammesebene treffen sich trotzdem viele weiter, oft als Ministrantengruppen getarnt. Sowohl die Reichs- als auch die Landes- und Gauarbeit sind nur in Einzelfällen durchführbar gewesen.

1936 Es erfolgt die totale Gleichschaltung aller Jugendorganisationen; d.h. die Arbeit aller Jugendorganisationen wird verboten.
1939 Ab Januar gibt es keine öffentlichen Jugendgruppen - ausgenommen HJ - mehr. Viele, die illegal weitermachen, werden verfolgt und gegebenenfalls bestraft. Viele Menschen, auch Christen und Pfadfinder, lassen ihr Leben im Krieg oder verlieren es in der Vernichtungsmaschinerie der Faschisten

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Vorgeschichte des Stammes

 

Um, 1931 bildete sich in St. Paulus die 'Sturmschar', deren Gruppen - Fähnlein genannt - 'Wallenstein', 'TilIy’ , 'Florian Geyer' und 'Schwarze Falken’ ca. 120 Jungen umfassten. Die geistliche Leitung lag bei P. Bonaventura O.P.. Ziele dieser Gruppen waren ein naturverbundenes Le ben ohne Nikotin und Alkohol.

Jeden Sonntag wurden Fahrten in die Umgebung Berlins unternommen; es gab Pfingstlager in Biesenthal bei Bernau und Großfahrten in die sächsische Schweiz. Einmal monatlich fanden Gemeinschaftsmessen mit anschließendem Frühstück statt.

 Sechs Jungen - Karl Nietsch. Georg Oberländer, Gerhard Kolibaba, Erwin Lissek, Edmund Kaczkowski und Hans Srotka - fordern eine Neuorientierung in Richtung auf eine. klarere Bindung nach Pfadfinderart. Sie nahmen 1932· Kontakt mit dem Stamm VII (St. Laurentius) auf und wurden von Paul Stephan geschult.

Und damit beginnt die

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Geschichte des Stammes

 

Nach eingehender Schulung wurden sie am 7.10.1933 offiziell aufgenommen, es gab die Sippen Bär, Panther, Tiger, Adler und Fuchs, in denen zusammen 60 Jungen waren. Schon zu Pfingsten 1933 machten sie ein Zeltlager am Samithsee und nahmen am Jugendtreffen im Stadion Neukölln teil.

Bei der zweiten Aufnahmefeier am 24.12.1933 wurden durch Landesfeldmeister Hubert Seidel weitere 16 Jungen aufgenommen:.

Fiedler, Kleine, Lohmar, Lorenz, Prieberg, Pohl, Schael; Offig, Siller, Flak, Walf, Jakubith, Kalmutzki, Petrikowski, Ludwig und Wittich. Unter der Leitung von Erwin Lissek bildete sich ein Spielmannszug

Am 23.7.1935 wurde das Uniformverbot erlassen, im August wurde eln Zeltlager eines anderen Stammes durch die SS „aufgelöst".

Als neue Uniform trug man schwarze kurze Hose, Schottenhemd und weiße Knie­strümpfe.

Die Pfadfinderarbeit wurde im Geheimen fortgesetzt, bis 1936 der größte Teil der Führer zum Reichsarbeitsdienst und der Wehrmacht einberufen wurden.

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1947

Im Oktober treffen sich zum ersten Mal nach dem Krieg wieder Pfadfinder in St. Paulus mit dem Ziel, die Stammesarbeit wiederaufzubauen. Wesentlichen Anteil daran hatte der damalige Stammeskurat, Pater Wendelin Mayer O.P. Als späterer Landeskurat hat er sich auch um den Neuaufbau der Pfadfinderischen Aktivitäten auf Landesebene verdient gemacht.

1951

Der seit Oktober 1948 offiziell wieder existierende Stamm ist neuformiert. Stammesfeldmeister ist Rudolf Litza. Im Stamm sind 4 Führer und 3 Assistenten tätig. Mitgliederzahlen:

 

Wölflinge

Jungpfadfinder

Pfadfinder

+ Anwärter

Georgsritter

15

10

34

8

3

 

70

Aktivitäten:

Die Jungpfadfinder machen ein 10-tägiges Lager, die Pfadfinder ebenfalls. Alle Lager fanden in Westdeutschland statt, lediglich eine Pfadfindersippe fuhr nach Frankreich.

Von 1948 bis 1951 wurden drei Jungen wegen unpfadfinderischen Verhaltens ausgeschlossen.

1953

Die Mitgliederzahl ha t rapide zugenommen. Zum Stamm gehören jetzt 20 Wölflinge (+20 Anwärter), 35 Jungpfadfinder (+10 Anwärter), 26 Pfadfinder und 3Georgsritter (+11 Anwärter). Es sind 11 Führer und Assistenten im Stamm tätig. mit dem Kuraten hat der Stamm 95 Mitglieder.

Auf Initiative des Kuraten wird ein 3.6. ein Misstrauensantrag gegen den Stammesfeldmeister gestellt. Der Antrag scheitert.

Am 16.4.1954 wird Rudolf Litza vom damaligen Landesleiter Gerd Giering mit der Leitung des Stammes „Salvador“ in Schmargendorf beauftragt.
Erstmals arbeitet eine Frau als Wölflingsleiterin (Akela) im Stamm mit.

1954

Gerhard Kamrath wird am 27.9. Stammesfeldmeister. Am 4.1.1055 tritt er mit allen anderen Führern (6) zurück. Die Leitung liegt allein in den Händen des Stammeskuraten, Pater Egfried Staubach O.P. Der Grund für den Rücktritt waren Zerwürfnisse zwischen dem Kuraten und den Führern.   

1955

Neuaufbau des Stammes, Konrad Kucholl wird am 26.11. zum Stammesfeldmeister gewählt und am 27.2.1956 im Amt bestätigt.

 

1956

Die Mitgliederzahl ist in den letzten drei Jahren um 20 zurückgegangen. Der Stamm hat jetzt 84 Mitglieder, davon 20 Wölflinge, 23 Jungpfadfinder, 40 Pfadfinder und 1 Georgsritter.

Durch Neuwerbungen konnte der starke Abgang aufgefangen werden. Aktivitäten dieser ·Zeit waren Stadt- und Geländespiele, Wochenend-, Oster- und Pfingstzeltlager, sowie gemeinsame Messen.

1957-1958

wird Christoph Tschoepe, zunächst auf Probe für ein halbes, Jahr gewählt. Er bleibt aber Stammesführer bis zum 10.10.58 und tritt dann aus beruflichen Gründen zurück. Nachfolger wird Clemens Wagner. Vom 26.7. bis zum 6.8.1958 findet das erste Auslandszeltlager des Stammes in Luxemburg statt.

1958

P. Egfried Staubach musste aus gesundheitlichen Gründen  seine Tätigkeit als Stammeskurat aufgeben. Sein Nachfolger wurde P. Emmanuel Renz. Trotzdem P. Egfried nicht sehr die Eigenständigkeit der Leiter des Stammes förderte, hat er durch sein Organisationstalent ein Grundstück mit einem kleinem Holzhaus für die männliche Jugend in der Gemeinde St. Paulus in Kladow dicht am Glienicker See gekauft. Das Geld dafür hat er von gutsituierten Spendern bekommen. Dies war insbesondere für die Pfadfinder von großer Bedeutung, da es durch die Insellage von Westberlin immer schwierig war geeignete Übernachtungsmöglichkeiten in der Natur zu finden.

1959

Am 13.6. werden die Jungen Schuster, Köpp und Kotzwich zu Kornetts ernannt. Kornetts waren damals Nachwuchsführer und Assistenten. Fred Schuster wurde bald Stammesfeldmeister und Achim Köpp später Diözesanvorsitzender.

Am 2.7. besucht der Landesfeldmeister den Stamm und äußert sich sehr positiv über die Situation, die Kenntnisse der Paulaner und ihr gutes Pfadfinderisches Verhalten. Er ist der Meinung dass der Stamm bald wieder zu den besten des Landes gehören werde. Davor hatte er eine nicht so gute Meinung vom Stamm. Er sollte, wie sich später herausstellte, Recht  behalten.

1960

Am 8.5. wird P. Emmanuel Renz zum Landeskuraten gewählt. Dies hat dem Stamm nicht geschadet, denn P. Emmanuel hat seine Aufgabe als Stammeskurat gut weitergemacht. Er hat sich insbesondere um die Rover und um die Leiterausbildung gekümmert.

1961

Am 21.6. wird Fred Schuster zum Stammesführer gewählt. An Aktivitäten werden weiterhin Stammesabende, Zeltlager an Wochenenden und über Pfingsten durchgeführt.  Das erste Mal werden die musischen Fähigkeiten der Gruppen des Stammes, die sonst nur auf Lagerzirkussen in Erscheinung traten gefördert und auf dem großen Bunten Abend für Eltern, Freunde und die Gemeinde gezeigt.

1962

Durch die Vermittlung von P. Emmanuel gab es 1962 eine Stammesfahrt nach Maria Einsiedeln in der Nähe von Gernsheim am Rhein. Jetzt werden auch neben den Stammesfahrten am Wochenende als Zeltlager im Sommer auch Wochenendfahrten im Winter in das Jugendfreizeitheim des Bezirkes Tiergarten am Wannsee durchgeführt. Auch findet dieses Jahr wieder ein großer Bunter Abend im Saal des Jugendfreizeitheimes im Bezirk Tiergarten statt.

im Saal des Jugendfreizeitheimes im Bezirk Tiergarten statt.

1962  schloss sich Michael Ehrke mit seinen im Aufbau in St . Ludwig befindlichen Gruppen  dem Stamm an.

Trotzdem es für den Stamm eine zusätzliche Belastung bedeutet, so war insbesondere Michael Ehrke eine Bereicherung für den Stamm. Es gab aber auch Synergieeffekte und neue Impulse.

1963

Die Stammesgroßfahrt geht dieses Jahr wieder nach Maria Einsiedeln/ Gernsheim. P. Emmanuel betreute den Stamm dort seelsorglich, trotzdem er nicht mehr Stammeskurat war.

Denn im Frühjahr 1963 verließ uns Pater Emmanuel. Nach 7 jähriger Tätigkeit in der Gemeinde St. Paulus hat P. Emmanuel um seine Versetzung gebeten. Die politische Situation in Berlin mit dem kalten Krieg hat sicher seine Entscheidung beeinflusst.

Der Nachfolger wurde P. Eckehard. P. Eckehard hatte neben seinen seelsorgerischen Fähigkeiten noch schauspielerische zusätzlich. Er hat gerne den Stamm unterstützt um Theater- oder bunte Abende zu einem größeren Erfolg zu führen. 

Durch die bunten Abende wird der Stamm auch beim Senator für Jugend und Sport bekannt. Es wird eine Gruppe aus den begabtesten Mitgliedern des Stammes zusammengestellt, die im Auftrage des Senators  für Jugend und Sport bei einer großen Veranstaltung zur Danksagung an Österreichische Gasteltern für Berliner Ferienkinder in Graz ihr musisches Können zeigt.

Mittlerweile hat neben dem Stammeslager an Wochenende auch die Stammeswochenendfahrt vorrangig ins Wannseeheim Tradition.

Auch die traditionelle Gemeinschaftsmesse am Namenstag des St. Georg wird durch die anschließende Dampferfahrt an die Pfaueninsel mit Aufenthalt im Don Bosko Heim und sportlichen Wettkämpfen erweitert.

1964

Durch die Vermittlung von Frau Kranich, eine Frau aus der    Gemeinde  St. Paulus, die beim Senator für Jugend und Sport arbeitete, wurden die Pfadfinder in das damalige Nato- Hauptquartier nach Fontainebleau in Frankreich  eingeladen. Es ging auch hierbei darum Werbung für Berlin ( speziell für die Aufnahme von Berliner Ferienkindern ) zu machen. Es wurde als Stammeszeltlager durchgeführt und durch großes Kulturprogramm ergänzt. Frau Kranich hat mehrere Jahre durch Ihre Kontakte den Stamm durch interessante Angebote zu Stammeslager- Reisezielen und bei Kulturangeboten in Berlin unterstützt. Ende 1964 schlossen sich noch, die in der Gemeinde Heilig Kreuz neu aufgebauten Pfadfindergruppen,

dem Stamm St. Paulus an. Den Anstoß für den Aufbau von Pfadfindern in Heilig Kreuz kam von Joachim Köpp, der bis 1963 den Pfadfindertrupp in St. Paulus leitete

1965

Sommerfahrt des Stammes führte 1965 nach Südtirol, wo das Zeltlager in der Nähe von Pfalzen/ Bruneck errichtet wurde.  Anstelle von P. Eckehard kam P. Bertram als Stammeskurat. P. Bertram konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgabe als Stammeskurat nur eingeschränkt wahrnehmen. Nach kurzer Zeit wurde P. Johannes Stammeskurat. P. Bertram hat aber nachdem er aus dem Krankenhaus kam das Projekt „ Heimumbau“ geleitet. Er hat es geschafft für diesen großen und hervorragenden Pfadfinderheimumbau in St. Paulus überwiegend nur Rover und Pfadfinder einzubinden, die nicht als Leiter tätig waren.

1966

In diesem Jahr fand keine Stammesgroßfahrt statt. Dafür wurden Stammeswochenenden als Zeltlager in Berlin durchgeführt. Das Stammeswochenende im Winter fand dieses Jahr auch wieder im Wannseeheim statt.

Der Stamm erweiterte sein Angebot, insbesondere für Rover und Leiter, zur sportlichen Betätigung. Dies schlug sich in folgenden Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der DJK nieder.

 

1. Teilnahme aller Gruppen des Stammes an den Schwimmwettkämpfen der DJK

2. Aufbau einer Sportgruppe Rover und Leiter ( Schwerpunkt Handball und Fußball )

3. Nutzung einer Turnhalle für alle Gruppen insbesondere im Winter

 

Die Rover und Leiter des Stammes haben schon seit ungefähr 1961 Tanzabende für die Jugendlichen der Gemeinde und des Dekanats durchgeführt. Die Einnahmen kamen der Stammeskasse zugute.

Dieses Jahr waren es sogar drei.

1967

Die Stammesgroßfahrt führt dieses Jahr auf eine kleine vor Lulea – Schweden vor gelagerte Insel. Von dieser Insel aus werden  Erkundungsfahrten nach Kiruna und Abisko- Lappland durchgeführt.

Zu Pfingsten werden regelmäßig Zeltlager  in Westdeutschland, meist gemeinsam mit dem Diözesanverband, aber auch mit anderen Diözesen ( z.B. Bamberg ) organisiert.

Das Geld der Aktion 67 des Bundes wird diesmal für körperbehinderte Kinder und Jugendliche gesammelt. Der Stamm St, Paulus war dieses Mal besonders aktiv. Er hat an Altmaterialien, die in Geld umgetauscht wurden, über die Hälfte des gesamten Landes gesammelt.

1968

Anstelle einer Stammesgroßfahrt fand ein Pfingstzeltlager im Bergischen Land statt. Die Teilnahme des Stammes an der Aktion 68 war wieder ein großer Erfolg. Diesmal wurden nur Lumpen gesammelt und an bestimmte Lumpenhändler verkauft.

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                                                                     Bild: mawa

Das Theaterstück „ Robinson soll nicht sterben“ wird vom Stamm mit Laienschauspielern verschiedener Gruppen in St. Ludwig und in St. Paulus aufgeführt. Die Mitgliederanzahl des Stammes hat mit 153 Mitgliedern den Höchststand erreicht

Die 68 er Jahre, die in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingegangen sind, mit der APO und den Studentenunruhen, gingen nicht spurlos an die Landesleitung und später auch an die Leiter des Stammes vorüber. Die Landesleitung solidarisierte sich mit der 68 er Bewegung und  vollzog einen Linksruck

1969

Die Großfahrt des Stammes führte diesmal an den Packer Stausee in die Steiermark – Österreich.

Auf der Stammesebene bekamen wir Probleme mit den Eltern unserer Kinder und Jugendliche, aber auch mit den Vertretern der katholischen Kirche aufgrund der eher sozialistischen Ideen der Landesleitung. Im Stamm St. Paulus gab es immer einen guten Kontakt zu den überwiegend interessierten Eltern. Da die Zusammenarbeit mit der Landesleitung und den Leitern der Stämme immer schwieriger wurde, ist unter der Federführung des größten Stammes St. Paulus, die Landesleitung abgewählt worden.

1970

Seit 1966 wurde nur jedes zweite Jahre eine sogenannte Stammesgroßfahrt durchgeführt. Dies war auch nicht erforderlich da es Stammeswochenenden und Pfingstzeltlager. Es gab aber trotzdem eine Fahrt mit Pfadfindern und Rovern nach Finnland. Wegen einer schweren Krankheit des Reiseleiters und immer noch Stammesleiters Fred Schuster fand sich Achim Mathew bereit die Fahrt zu leiten. Diese Fahrt wurde wie die meisten Fahrten als internationale Begegnung (in diesem Fall mit jungen Finnen) durchgeführt.

1971

Von 1971 bis 1975 finden drei Sommerlager in Dänemark Nordjütland/Vester Vanted in der Nähe von Thisted  statt. Dies lag sicher nicht nur an dem schönen Zeltplatz den die Dänischen Pfadfinder besaßen, sondern auch an den guten Kontakt den der Stamm zu den Dänischen Pfadfindern pflegte.

Der frühere große bunte Abend  bekommt den Namen „Jugendrevue“ und wird unter dem Titel „ Wir sind besser als das Fernsehen“ durchgeführt.

Traditionsgemäß nimmt der Stamm wieder an der Aktion 70 des Bundes teil, gestaltet den Georgstag mit hl. Messe und Dampferfahrt und führt ein Stammeswochenende als Zeltlager durch.

1972

Fred Schuster tritt nach 11-jähriger Tätigkeit als Stammesvorsitzender nun endgültig, nachdem er 1 Jahr dieses Amt noch kommissarisch durchgeführt hat, zurück.

Er ist aber weiterhin im Stamm als Rundenleiter bis 1975 ,1973 als Lagerleiter der 2. Dänemarkfahrt tätig.

Es mangelte an Nachfolgekandidaten für den Stammesvorsitz, so dass ein ein Vierer-Team, bestehend aus Michael Jermis, Gregor Kraus, Willi Termühlen und Norbert Schilder gebildet wurde. Kurat war P. Johannes Klauke O.P.

Die zweite Finnlandfahrt für Rover und Pfadfinder wird wieder als internationale Begegnung unter Leitung von Fred Schuster durchgeführt.

1975

Aus dem Dreier- Team ist mittlerweile ein Fünfer-Team geworden. Schließlich kommt es zu Unstimmigkeiten und zur Wahl eines neuen regulären Vorstandes. Michael Jermis wird zum neuen Stammesvorsitzenden gewählt.

Der Stamm organisiert eine große Abschieds- und Dankesfeier für Fred Schuster. Zu diesem Stammesabend werden die Ehemaligen dazu geladen.

1976

1977

In diesem Jahr ging die Sommerfahrt nach Südtirol (Gais / Bruneck) Die Rover hatten kein Interesse, dafür fuhren Jungpfadfinder und Pfadfinder aus dem neugegründeten Stamm St. Markus (Spandau) und dem Stamm Don Bosco (Gemeinde Auferstehung Christi) mit.
Die Aktivitäten waren, wie in den letzten Jahren auch schon, in drei größere Bereiche eingeteilt:
Gesamtlagerprogramm (Abendrunden, Lagerkollertag, Ausflug nach Venedig …) Stufenprogramm (Ritterspiel der Jungpfadfinder Über eine Woche, Unternehmen Schlauchbootfahrt auf dem Ahrnbach der Pfadfinder) Arbeitsgemeinschaften (Vertiefung von Techniken, Knoten, Lagerbauten, Linolschnitt, Herstellen von Postkarten …)

1978

 

1979

In der Leiterrunde kam es zum Streit über die Art und Weise wie Führung in der DPSG und speziell im Stamm ausgeübt wird. Die Leiterrunde ist in zwei Lager gespalten. Anlässlich einer außerordentlichen Stammesversammlung wird im Rahmen einer „Kampfabstimmung“ Bernhard Pfeiffer zum neuen Stammesvorsitzenden gewählt. Gleichzeitig traten die Leiter des unterlegenen Lagers zurück. Der verbleibende Teil der Leiterrunde besann sich ihrer Verantwortung für den Stamm sowie für die Kinder und Jugendlichen im Stamm. Die Gruppenarbeit konnte mit viel Engagement der Leiter in den Kinder- und Jugendstufen kontinuierlich weitergehen.

Im Sommer fuhren die Jungpfadfinder mit denen aus dem Stamm St. Markus (Spandau) und Pfadfindern der Scoutisme Français aus Charleville de Mezieres der gleichen Altersstufe an die Ardèche. Die Pfadfinder- und Roverstufe fuhren mit anderen Stämmen nach Nordfrankreich.

1980

Es folgte die Rückbegegnung mit den Pfadfinder der Scoutisme Français in Deutschland. Zuerst wurden die französischen Pfadfinder von den Berliner Pfadfinder für drei Tage in die Familien eingeladen. Dann ging es gemeinsam in das Sommerlager in die Nähe von Mellrichstadt (Bayern).

1981

Wie auch in den Jahren zuvor nehmen Wölflinge, Jungpfadfinder und Rover an Diözesanzeltlager zu Pfingsten teil. Der Pfadfindertrupp unternimmt eine "Radtour ins Blaue", die ihn von Lauenburg über Lübeck, Plön und Bad Segeberg, nach Hamburg führt. Hier besuchen die Pfadfinder den ehemaligen Stammeskuraten P. Johannes Klauke O.P..


Nochmals findet ein deutsch-französisches Zeltlarger statt, diesmal in der Nähe von Le Vigon in den Cevennen in Südfrankreich. Drei Expeditionen in Höhlen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind und von einem Teil der Jungpfadfinder aus St. Paulus und St. Markus unter fachkundiger Führung eines einheimischen Höhlenforschers durchgeführt wurden, sowie archäologische Ausgrabungen in einem alten gallischen Dorf sind die Erlebnisse, die allen Beteiligten in lebhafter Erinnerung bleiben werden.
Die Begegnung mit Pfadfindern aus Frankreich hat dem Stamm und vor allem dem .Jungpfadfindertrupp wesentliche Impulse für seine Arbeit gebracht.

1982

Während in den letzten Jahren ein großer Teil der Aktivitäten der Gruppen mit Gruppen der gleichen Altersstufe in der Diözese. durchgeführt wurde, finden seit kurzem wieder mehr Treffen auf Stammesebene statt, nicht zuletzt auch wegen des Jubiläums. Der Stamm hat zur Zeit über 60 Mitglieder, wobei die Roverrunde mit 4 Mitgliedern, wie schon öfter in der Geschichte des Stammes, am schwäch­sten besetzt ist und sich später auflöst. Reinhard Braun und Michaela Lazinka werden beauftragt, eine neue Gruppe aufzubauen.

Auf der Stammesversammlung am 15.12.1982 wird Bernhard Pfeiffer für das Amt des 1. Vorsitzenden und, Martin Paar für das Amt des 2. Vorsitzenden gewählt

 

                                                                                               Bild: Michael Jermis

 

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1983

Die Wölflingsmeute beschäftigt sich - in Vorbereitung auf einen Hurricane - mit dem Dschungelbuch. Neue Rudel werden gebildet und die Wölflinge angeregt, einen Hefter für Artikel aus der Pfadfinderzeitschrift "Gebete, BIPI / Weltpfadfindertum" und eigene

Bilder zu führen.

Im Jungpfadfindertrupp wird wieder in 3 Sippen gearbeitet, nachdem nach dem Sommer zahlreiche Neueintritte zu verzeichnen sind.


Durch regelmäßigen Trupprat vor den Gruppenstunden, und durch außergewöhnliches Engagement der Kornetts entsteht ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Kornetts und Leitern. das sich positiv für die gesamte, Gruppenarbeit auswirkt.


Eine Jufileiterin wird wegen unangemessenem Verhalten vom Stammesvorstand beurlaubt. Eine weitere Leiterin, Dorothee Brömmling, scheidet nach "langjähriger, . erfolgreicher Arbeit, wegen Prüfungsvorbereitungen aus. Die Gruppe wird nur noch von Martin Paar geleitet.


Die Leitung der Pfadfinderstufe erfolgt weiterhin durch Mathilde Knopp, Bernhard Pfeiffer und Michael Meilutat.

 

Im Dezember 1982 wurde Mathilde zur Referentin der Pfadfinderstufe auf Diözesanebene berufen.

Es existieren keine festen Sippen. Die Arbeit mit dem Trupp ist sehr wechselhaft, je nach der Laune der Pfadis und dem Interesse an einem bestimmten Thema. Wenn es um die Durchführung einer konkreten, allgemein akzeptierten Aufgabe geht, ist der Trupp zu einem engagierten und selbstlosen Einsatz bereit.

 
Die im Dezember 1982 durch Außenzugänge gegründete Roverrunde hat sich. wegen berufsbedingter, zeitlicher Probleme der  Mitglieder wieder aufgelöst. Mit der Übergabe von Pfadfindern in die Roverstufe soll wieder einmal ein Anfang gewagt werden.


Auf Stammesebene setzt ein Prozess des Nachdenkens ein zur Frage von Fremd- und Selbstbestimmung der Gruppenarbeit. Bewusste Entscheidungen für oder gegen von außen herangetragene Aktivitäten sollen die zeitliche Überforderung der Leiter und die teilweise Ineffektivität der Arbeit verändern. Die Aktivitäten der Stufen und des Stammes, neben den regelmäßig stattfindenden Gruppenstunden und Leiterrunden, sind vielschichtig (Stammeswochenende im Wannseeheim, Mitarbeit beim Dekanatswochenende, Pfingstlager der Stufen, Teilnahme an Fronleichnamsprozessionen der Diözese und des Dekanats, Wochenende zur Jahresaktion, Klausurwochenende der Leiter, Sommerlager der Jupfi-/ Pfadfinderstufe, sporadische Mitarbeit und Teilnahme an der Jugendwoche "Leben von Jung und Alt in Tiergarten", Klausurwochenende der Leiter, Stammestag).

Der Stamm hat zurzeit laut Beitragsmeldung 46 Mitglieder.

 

Das diesjährige Sommerlager findet wieder in Dänemark Nordjütland/Vester Vanted in der Nähe von Thisted  statt.

 

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Pfadfinderarbeit in Großstädten

 

 

 

1984

5 Wölflinge wechseln in die Jungpfadfinderstufe. Das Leitungsteam kämpft auch hier mit dem Zeitfaktor. Eine Leiterin kann aus beruflichen Gründen nur unregelmäßig an den Gruppenstunden teilnehmen. so dass die Meute überwiegend von Burkhard Nitert allein geleitet wird.

Das Leitungsteam der Jufis ist. durch die Außeneinsteigerin Petra Helbig wieder komplett. Petra besucht im Oktober 1984 einen Woodbage-Vorbereitungskurs in Essen.
Neben anderen Aktivitäten führt .der Trupp eine Begegnung mit Jungpfadfindern der Scouts de France in Berlin durch und fährt Pfingsten zum „Künstlertreffen" nach Rüthen.
Die Pfadis setzen sich mit dem Thema Microcomputer auseinander (lernt man was dabei. oder verblödet man vor dem Kasten?) Ein Teil des Trupps besucht die Ausstellung „Chancen mit Chips“ im Siemens-Bildungszentrum.

Das Pfingstlager wurde gemeinsam mit Pfadfindern aus St. Markus durchgeführt.
Im November 1984 beginnt nach längerer Unterbrechung wieder eine Rovergruppe mit regelmäßigen Treffen. 7 Rover sind aus der Pfadfinderstufe übergewechselt. Nach mehreren Zugängen und einem erneuten Stufenwechsel zählt die Roverrunde 13 Rover, von denen 9 regelmäßig an den Gruppenstunden und den Aktivitäten teilnehmen. Die Gruppe besteht nur aus Jungen.

 

Ausgelöst durch eine Sendung über Greenpeace arbeiten die Rover am Projekt Umwelt. Mitarbeiter von Greenpeace werden eingeladen, das BEWAG-Kraftwerk Reuter besichtigt, eine Ausstellung erarbeitet.

Nach dem Scheitern einer Pfingstfahrt auf Diözesanstufenebene, fahren 7 Rover zum Pfingstleger der Leiter nach Westernohe und nehmen dort am Workshop Waldsterben teil.


In allen Stufen wird der Wunsch nach Mitgliederwerbung erkennbar. Mit 48 ist die Zahl der Stammesmitglieder relativ gleich geblieben.


Die Arbeit verlief kontinuierlich, aber ohne wesentliche Glanz- oder Höhepunkte

 

 

                                                                                                                          Bild: mawa

 

1985

Der Stamm nimmt zum ersten Mal Wölflinge mit auf ein Sommerlager. Es führt die Paulaner und ihren Kuraten, P. Klaus Funke OP. nach Blidingsholm / Schweden. In bewährter Weise wird der Ablauf des Lagers gestaltet:

Lagerdurchgang. Morgen- und Abendrunden. Kochen in den Sippen bzw. Stufen, AG's, Aufgabenfahrten, Geländespiel (Die Rettung Friedlands), Lagerolympiade. Tagesausflug nach Öland, Schwedentag, der ganz unter dem Zeichen des Gastlandes steht, Abschlussabend mit kaltem Buffet.

Die Truppleitung wechselt bei den Jungpfadfindern mehrmals, so dass dies Auswirkungen auf die Gruppe hat. Die Mitgliederzahl nimmt stark ab - es kommen lediglich 5 Kinder regelmäßig zu den Gruppenstunden.

Die Paulaner Pfadis nehmen gemeinsam mit Pfadfindern anderer Stämme an einer Novembernachtwanderung teil.

Am 16./17. November findet in der Gemeinde Hl. Geist (Charlottenburg) des Roverwochen-ende auf Diözesenebene statt. Es sind 5 Stämme vertreten (St. Paulus, Hl. Kreuz, Maximilian Kolbe, St. Markus, Templer).

Thema des Wochenendes: "Die Bedeutung der DPSG und ihre Ziele im Vergleich zu anderen Pfadfinderschaften.

Die Rover verbringen ein Winterwochenende in der verschneiten und eingefrorenen Mühle in Groß-Sisbeck.

Für die Jahresaktion „Ein Haus für Nazareth“ wird Altpapier gesammelt. Der Stammeskeller und die Garage der Dominikaner werden als Zwischenlager genutzt.

In einer gemeinsamen Aktion wird aus allen Berliner Stämmen das Papier mit alliierter Hilfe zum Güterbahnhof Wilmersdorf gefahren.

Auf der Diözesanversammlung am 23. und 24.11. kandidiert der bisherige stellvertretende Diözesanvorsitzende Michael Jermis aus St. Paulus aus beruflichen Gründen nicht mehr für dieses Amt.

Bernhard Pfeiffer beendet am 22.12. auf der Stammesversammlung seine langjährige, erfolgreiche und engagierte Arbeit für den Stamm. Gleichzeitig werden mit großer Mehrheit Martin Paar zum Stammesvorsitzenden und Michael Meilutat zum stellvertretenden Stammesvorsitzenden gewählt.


Weihnachten 1985 erscheint die erste Ausgabe der Stammeszeitschrift „Georgspost"; sie wird zukünftig etwa alle drei bis vier Monate in einer Auflege von ca. 250 Exemplaren veröffentlicht.

                      

 

 

 

                                                                                                                                                                Bild: mawa

 

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1986

In der Wölflingsmeute herrscht Zurzeit starke Unruhe.

Dem Leitungsteam - Jörg Stumbrat ist dazugekommen - ist es nicht möglich, aus beruflichen und anderen Gründen die Wölflingsarbeit vorzubereiten. Die Auswirkungen zeigen sich in den Gruppenstunden. Das Pfingstlager fällt wegen der, durch den Reaktorunfall in Tschernobyl verursachte, erhöhte Radioaktivität aus.

 

Seit November 1985 leiten Marlies Scheffler (Kiki) und Martin Paar die Jungpfadfinder; im Januar kommt Ulrich Brömmling dazu.


Nach der Pfingstfahrt, die den Jupfitrupp aus St. Paulus wegen des Reaktorunglücks in die Jugendherberge Lüneburg führt, legt Kiki die aktive Truppleitung nieder, steht aber als passive Leitungshilfe zur Verfügung.

 

Die Mitgliederzahl war anfangs gering; jedoch durch die Übergabe von Wölflingen, sowie durch die Zugewinnung von 2 völlig neuen Kindern wächst der Trupp stetig.
Der jetzige Trupp umfasst 22 Jufis, aufgeteilt in den 3 Sippen Adler, Eichhörnchen und Tiger.

 

Auf dem Weihnachtsbasar 1985 verkaufen die Jufis mit Erfolg selbstgedrehte Bienenwachskerzen; während des Wannseewochenendes tragen sie eine umgedichtete Moritat vor.


Im Crash üben sich die Kinder im Umgang mit Karte, Kompass und Knoten. Wegen der hohen Strahlenbelastung wird das Diözesanpfingstlager abgesagt. in letzter Minute wird eine eigene Fahrt nach Lüneburg organisiert.

 

Am 17. Juni findet in Grunewald im Rahmen eines Geländespieles die Übergabefeier statt. Die Jufis führen während eines DPSG-Gottesdienstes ein Rollenspiel vor.

 

Bei den Pfadis ist Meilu froh, dass Günter Behrens dazu gestoßen ist. Im Leitungsteam gibt es keinerlei Probleme, obwohl die Vorbereitung der Gruppenstunden. aber auch die Nachbereitung noch zu wünschen übrig lässt. Aber man hat die besten Vorsätze.

Der Trupp, 2 Mädchen und 5 Jungen, waren bei folgenden Aktivitäten dabei:

  

Silvesternachtwanderung, Wannseewochenende, Renovierung des Pfadfinderzimmers, Unternehmen „Angeln in Theorie und Praxis“, Vorbereitung und Durchführung der Pfingstradtour von Hamburg nach Lübeck, Gemeindefest, zwei Wochenenden im Pfadfinderheim, Hilfestellung bei der Durchführung des Misereortages.

 

Ein neues Unternehmen ist im Anlaufen. „Wir bauen Drachen und Heißluftballons“.

Die Rover besuchen ihre Runde nur sehr unregelmäßig.

 

Das Gruppenlederabzeichen „Wildschwein“ für die Kluft ist noch nicht fertig geworden.

Nachdem mangels kompetenter Koordination und wegen U-Booten in der Stufenleiterrunde ein Diözesanzeltlager zu Pfingsten nicht zustande kommt, planen die Rover im Sauloch bei Coburg ein eigenes Lager. Schwerpunkte liegen, wie auch im Vorjahr, im musischen Bereich, konkreter im kulinarischen und musikalischen.

 

Zum Vergleich mit den ebenfalls auf dem Platz befindlichen Rovern aus einem Süd-Berliner Stamm wird festgestellt, dass die Paulaner Rover inzwischen besser singen können als im Vorjahr; jene aber immer noch nicht kochen können.

Anlässlich des Georgstages lebt eine alte Tradition wieder auf! Der Stamm lädt die Gemeinde zu einer Dampferfahrt mit der Amor ein. Immerhin 120 Teilnehmer folgten der Einladung. Bei strahlendem Sonnenschein wird während der Rückfahrt auf dem Oberdeck die Hl. Messe gefeiert.

 Hier gibts ein Video (öffnet im separaten Fenster)

  

Musikwiedergabe beenden

 

 

Für die Jahresaktion „Flinke Hände, flinke Füße ….. unterwegs nach Westernohe“ veranstaltet der DV Berlin unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters ein Volkswandern mit Anlaufstationen im Grunewald. Unser Stamm ist für die Station „Luftpost“ zuständig. Gasgefüllte Ballons, mit der Bitte um Unterstützung unserer Aktion, werden gestartet. Resonanz erhalten wir aus Polen: „••• Für mich wäre es eine Ehre, an der Aktion teilnehmen. ••• aber leider trennen uns zwei Grenzen •••••“.

 

1987

Der Stamm umfasst 63 Pfadfinder.

Bei den Wölflingen hört Jörg Stumbrat im Januar auf und zieht ins Bundesgebiet.
Ansgar Hüls aus. Osnabrück steigt als "Feuerwehr" bei den Wölflingen ein.


Nach den Sommerferien beendet euch Burkhard Nitert seine Gruppenarbeit.
Durch persönlichen Einsatz von Ansgar können wir aus Hagen eine Wölflingsleiterin abwerben.


Verena Ganda unterstützt seit September Ansgar, und seit Oktober ist Jörg wieder in Berlin und arbeitet bei den Wölflingen mit.

 

Anfang 1988 wird Verena die Wölflingsarbeit aus persönlichen Gründen für eine nicht vorhersehbare Zeit einstellen.


Im Februar zog sich Günter Behrens aus der Pfadfinderstufenarbeit zurück und hört im September ganz im Stamm auf.


Hier konnten wir Andreas Mennicken als neuen Leiter im Oktober hinzugewinnen.

Bei den Jungpfadfindern ist im März Patrik Urban von den Rovern in das Leitungsteam gekommen.


Petra hörte im Oktober als Mitarbeiterin auf.

Beim Roverleitungsteam hat sich nichts verändert.

Enttäuschend ist die Unterstützung bei der Vorbereitung des Bezirkstages im Rahmen des Jamborettes.


Dank der Unterstützung von Danni und Siegrun aus Tempelhof sind doch noch einige im Stamm wachgeworden und es wird ein eindrucksvoller Tag.

 

Der Erlös des diesjährigen Weihnachtsbasares der Gemeinde kommt der Jahresaktion der DPSG „Viva Cochabamba“ zugute. Der Aufbau eines Gemeindezentrums wird unterstützt.

 

Der Wechsel des Pfarrers in diese. Jahr wirkt sich positiv aus. Eine neue Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten, und das Aufgeben alter Mauern im Umgang. zwischen Gemeinde und Stamm hat uns dem Ziel -Miteinander Gemeinde werden- näher gebracht.

 

1988

 

Sascha Urban, Sibylle Lohmeyer und Czyman Pusch aus der Roverstufe werden Leiter. Daniela Dicker, zunächst Mitarbeiterin im Stamm, ist seit dem Frühjahr in der Roverstufe aktiv.

 

67 Mitglieder sind beim Bundesamt gemeldet. Die Jungpfadfinder teilen sich in 2 Trupps. Jupfileiter Ulrich Brömmling scheidet aus der Stufe aus, bleibt aber als Mitarbeiter der Georgspost im Stamm.

                                                                                Bild: mawa

 

Im Frühjahr erhält der Stamm ein zweites Heim - die ehemaligen MHD-Räume. Sie sind grundsanierungsbedürftig.

 

Während des Sommerlagers macht. sich die Leiterrunde von Knesebeck aus auf, um ihre Aufgabefahrt zu erfüllen und die Banner der Berliner Stämme AVH im Schwarzwald und Templer in Kiel in Gewahrsam zu nehmen.

 

Mit der Stammesversammlung beendet Martin Paar seine Amtszeit als Stammesvorsitzender. Es wird der bisherige Vize, Michael Meilutat, als Stammesvorsitzender und Ansgar Hüls als sein Stellvertreter gewählt. Eine weitere Wahl findet im Dominikanerkloster statt. Stammeskurat P. Klaus Funke OP wird Prior.

 

 

                                                                                                                                             Bild: mawa

 

1989

Wieder gibt es im Stamm personelle Veränderungen.

Der langjährige Stammeskurat, Pater Klaus, beendet seine Arbeit, um sich auf seine Tätigkeit als Prior und Sektenbeauftragter zu konzentrieren. Sein Nachfolger wird der Neupfadfinder, Pater Rainer Klostermann OP.

 

Aus der überproportional männlichen Leiterrunde scheiden die beiden Roverleiterinnen Daniela Dicker und Michaela Lazinka-Paar aus.


Ansgar Hüls wird zum Leiter der Rover erkoren.

 

                                                                                       Bild: mawa

 

Inzwischen sind rund 80 Mitglieder im Stamm.

Wenn die weiteren Räume eines Tages fertig werden sollten, und noch einige Leiter dazukommen, bleibt die Tendenz hoffentlich steigend.

 

Im Januar findet der intergalaktische Kongress im Wannseeheim statt.
Neues bahnt sich an: Aus der Idee der 5. Stufe wird der Wunsch nach einem Freundeskreis geboren.


Der April bringt die traditionelle Dampferfahrt und der Juni die Sonderferien. Sie werden von den Wölflingen in Ratzeburg, den Jufis ins Strandberg/Ostsee. den Pfadfindern in Wannsee und den Rovern in Röderhof verbracht. Außerdem nehmen einige Leiter an einem Wochenende unter dem Thema „Rechtsradikalismus - wie stehen wir dazu?“ teil.
Am Gemeindefest beteiligt sich der Stamm mit Spielen für die Kinder. Die Pfadis fahren im Sommer zum Discovery 09 nach England.


Ende Oktober steht die Stammesversammlung - diesmal mit der Wahl eines neuen stellvertretenden Vorsitzenden - an; Andreas Mennicken wird nach Angar Hüls der Neue.

Die Ausstellung im Teehaus im Englischen Garten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der DPSG entsteht unter starker Beteiligung von ehemaligen Leitern aus St. Paulus. Evtl. war die Ausstellung nicht anlässlich sondern über das 50-jährige Bestehen …..

Im November sind, wir Gastgeber für die Diözesanversammlung.


Ein Vorbereitungswochenende findet in Timmendorf statt.

Auf der DV wird unser Stammeskurat P. Rainer Klostermann OP zum Diözesankurat gewählt.

 

Im Dezember bieten die Stufen ihr Gebasteltes oder Kulinarisches auf dem Weihnachts- markt der Gemeinde an.

 

1990

Der Stamm verzeichnet weiterhin steigende Mitgliederzahlen.

Dies ist sicher auch ein Ergebnis der positiven Atmosphäre in der Leiterrunde und den Leiterfahrten. Wieder gab es hier viele Veränderungen.


So beendete Axel Heinrich seine Tätigkeit als Wölflingsleiter. Michaela Kleinod ist - von den Rovern kommend - neu als Leiterin eingestiegen.


Sascha Urban ist aus beruflichen. Gründen nicht mehr in der Lage. regelmäßig Gruppenstunden zu betreuen. Aufgrund der hohen Gruppenstärke wurden die Wölflinge ab Oktober 1990 in 2 Meuten geteilt.

 

Zum Jungpfadfinderteam. bestehend aus Claudia Doppke und Patrick Urban konnte Hauke Schmidt von der DPSG Gifhorn dazu gewonnen werden.

 
Ansgar Hüls hat im Juli 1990 seine Roverleiter- und Stammestätigkeit beendet. Die aus 2 Mitgliedern bestehende Roverstufe löst sich auf der Stammesversammlung im Oktober auf. Der Stamm ist wieder einmal ohne Rover.

 

Bei den zahlreichen Aktivitäten des Stammes sind besonders die Leiterfahrten zum Timmendorfer Strand, das Wannseewochenende unter dem Motto - Tanz der Vampire - und das Sommerlager in Dänemark hervorzuheben. Hier fand zum 2. mal ein Besuchstag statt. Einige Paulaner Eltern verbrachten ein Wochenende mit dem Stamm.

                                                                                                                                                                                                 Bild: mawa

 

Das AVH-Banner wird bei dem Stammesjubiläum von AVH offiziell zurückgegeben. Anstelle einer Dampferfahrt findet am Georgstag ein Fest auf dem Kirchplatz von St. Paulus statt. auf dem Pater Klaus Funke und Bernhard Pfeiffer offiziell verabschiedet werden.

Während des5 Bezirksjugendfestes ist der Stamm St. Paulus mit einem Stand am Rathaus Tiergarten vertreten.

 

Im Oktober wird interessierten· Eltern eine Diashow über das Sommerlager gezeigt.
Das neue Heim wird immer noch renoviert.

 

Die seit einem Jahr bestehende Planung des Freundes- und Fördererkreis Stamm St. Paulus konnte so weit entwickelt werden, dass die offizielle Gründung am 25.10.1990 erfolgen soll.

 

Weitere kurz gefasste Ereignisse: (Weiteres folgt)

1992

Der Stamm kann auf ein 60-jähriges Bestehen zurückblicken

 

Der Freundes und Fördererkreis kurz FFK, wurde am 23. April 1992 gegründet und startete zunächst mit diesem Logo:

 

Ende der 90er Jahre wurde es durch das Logo

des Bundesverbandes  ersetzt

 

2012

Der Stamm feierte sein 80 jähriges Jubiläum gemeinsam mit dem FFK, der auf ein 20-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Nach dem Gottesdienst mit der Gemeinde luden die Pfadfinder auf dem Krchenvorplatz von St. Paulus, zu Spiel und Spaß anlässlich des Georgstages  ein. Wer wollte konnte sich unter fachlicher Anleitung vom Kirchturm abseilen.

Hier gibts ein Video (öffnet im separaten Fenster)

 

 

 

 

 

 

Die große gemeinsame Feier fand dann im Oktober im Albertussaal von St. Paulus statt. Hierzu waren zahlreiche Ehemalige eingeladen und anwesend.

 

 Hier gibts ein Video

(öffnet im separaten Fenster)

 

 

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Stammesvorstände:

 

Stammesfeldmeister

 

Stammeskurat

1931

 

 

P. Bonaventura

1932

Erwin Lissek bis ?

 

P. Bonaventura

1940

Keine Pfadfinderarbeit mehr

bis 1947

 

1947

 

 

P. Wendelin Mayer

1948

Rudolf Litza

 

P. Wendelin Mayer

1950

Rudolf Litza

 

P. Wendelin Mayer (1947 - 53)

1951

Rudolf Litza

 

P. Wendelin Mayer

1952

Rudolf Litza

 

P. Wendelin Mayer

1953

Rudolf Litza

 

P. Wendelin Mayer

P. Egfried Staubach

1954

Rudolf Litza, Gerhard Kamrath

 

P. Egfried Staubach

1955

Gerhard Kamrath

 

P. Egfried Staubach

1956

Konrath Kucholl

 

P. Egfried Staubach

1957

Christoph Tschoepe

 

P. Egfried Staubach

1958

Clemens Wagner

 

P. Egfried Staubach

1960

Clemens Wagner

 

P. Egfried Staubach

1961

Clemens Wagner

 

P. Egfried Staubach

1961

Fred Schuster

 

P. Egfried Staubach

1962

Fred Schuster

 

P. Egfried Staubach

1963

Fred Schuster

 

P. Egfried Staubach

1963

Fred Schuster

 

P. Eckehard Deutsch

1964

Fred Schuster

 

P. Eckehard Deutsch

1965

Fred Schuster

 

P. Eckehard Deutsch

1965

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1967

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1968

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1969

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1970

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1971

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

 

Stammesleiter

Stellv. Stammesleiter

Stammeskurat

1972

Fred Schuster

 

P. Johannes Klauke

1973

Stammesleitungs - Team

 

P. Johannes Klauke

1974

Stammesleitungs - Team

 

P. Johannes Klauke

1975

Stammesleitungs - Team

Michael Jermis

 

P. Johannes Klauke

P. Marianus Henniken

1976

Michael Jermis

 

P. Marianus Henniken

1977

Michael Jermis

 

P. Marianus Henniken

1978

Michael Jermis

 

P. Marianus Henniken

1979

Bernhard Pfeiffer

Bernhard Pfeiffer

 

P. Marianus Henniken

1979

Bernhard Pfeiffer

 

P. Marianus Henniken

1982

Bernhard Pfeiffer

Martin Paar

P. Marianus Henniken

 

Bernhard Pfeiffer

Martin Paar

P. Marianus Henniken

1985

Bernhard Pfeiffer

Martin Paar

Martin Paar

Michael Meilutat

P. Marianus Henniken

P. Klaus Funke

1986

Martin Paar

 

P. Klaus Funke

1987

Martin Paar

 

P. Klaus Funke

1988

Martin Paar

Michael Meilutat

Michael Meilutat

P. Klaus Funke

1989

Michael Meilutat

Ansgar Hüls

Andreas Mennicken

P. Klaus Funke

P. Rainer Klostermann

1990

Michael Meilutat

Andreas Mennicken

P. Rainer Klostermann

 

Stammesvorsitzende/r

Stammesvorsitzende/r

Stammeskurat

1991

Michael Meilutat

Andreas Mennicken

Patrik Urban (1991 - 94)

P. Rainer Klostermann

1992

Claudia Doppke

Patrik Urban

P. Rainer Klostermann

1993 Jörg Stumbrath Patrik Urban

P. Rainer Klostermann

1994 Jörg Stumbrath Patrik Urban P. Thomas Grießbach
1995

Jörg Stumbrath

Gabi Krügelstein

P. Klaus Funke

1996

Christian Poellot

Gabi Krügelstein

P. Klaus Funke

1997

Christian Poellot

Gabi Krügelstein

P. Klaus Funke

1998

Christian Poellot

Gabi Krügelstein

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

1999

Christian Poellot

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

2000

Christian Poellot

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

2001

Christian Poellot

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

2002

Christian Poellot

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

2003

Christian Poellot

Simone Pangerl

Diakon Olaf Tuszewski

2004

Christian Poellot

Karl Bösel

Simone Pangerl

Manuel Ganser

Diakon Olaf Tuszewski

2005

Karl Bösel

Manuel Ganser

Claudia Hinz

Diakon Olaf Tuszewski

2006

Karl Bösel

Claudia Hinz

Diakon Olaf Tuszewski

2007

Karl Bösel

Claudia Hinz

Diakon Olaf Tuszewski

2008

Karl Bösel

Claudia Hinz

Diakon Olaf Tuszewski

2009

Karl Bösel

Claudia Hinz

Benedikt Stukenkemper

Diakon Olaf Tuszewski

2010

Karl Bösel

Benedikt Stukenkemper

P. Jan Kulik

2011

Karl Bösel

Magdalena Bösel

Benedikt Stukenkemper

John Grieger

P. Jan Kulik

2012

Magdalena Bösel

John Grieger

P. Jan Kulik

2013 Magdalena Bösel Christian Buhrmann  
2014 Christian Buhrmann Miroslaw Duvnjak Magdalena Bösel
2015 Christian Buhrmann Miroslaw Duvnjak Magdalena Bösel
2016 Christian Buhrmann Miroslaw Duvnjak Magdalena Bösel

 

Herausgeber:

 

 

Freundes- und Fördererkreis der DPSG

Stamm St.Paulus Berlin Moabit e.V.

 

mit

 

 

Texte von:
Uwe Rohloff,

Michael Meilutat,

Bernhard Pfeiffer
Berlin, Juni 1982

 

 

2. erweiterte Auflage:
Texte von:
Michaela Lazinka-Paar

 

Überarbeitung:

Fred Schuster

Berlin, 1. November 2011

Klaus-Peter Paar

Martin Paar

Berlin, 27. Januar 2012

Egon Heimbrodt

Berlin, Juni 2016

Gestaltung:
Peter-Jörg Preuschoff
Berlin, Oktober 1990

Egon Heimbrodt

 

Graphiken / Fotos:
Manfred Wacker (MaWa)

Michael Jermis (scouti)

Roswitha Heimbrodt

Egon Heimbrodt

 

Musiktitel:

Verlinkung zu YouTube

 

Internetgestaltung:

Egon Heimbrodt

Berlin, 5. Februar 2012

Neue Internetpräsenz:

seit 18. Juni 2016

 

 

Eine Fortsetzung der Chronik folgt

 

Urheberrechtshinweis

Alle Inhalte dieser Internetseite, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei

 

Freundes- und Fördererkreis der DPSG Stamm St. Paulus, Berlin Moabit e.V.

 

Wer gegen das Urheberrecht verstößt (z.B. die Inhalte unerlaubt auf die eigene Homepage kopiert), macht sich gemäß

§ 106 ff Urhebergesetz strafbar. Er wird zudem kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadensersatz leisten. Kopien von Inhalten können im Internet ohne großen Aufwand verfolgt werden.

 

Berlin, 18. Juni 2016

 

 

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